Das patienteneigene Immunsystem aktivieren
Jede Krebserkrankung ist anders und bedarf einer differenzierten Analyse und einer persönlich zugeschnittenen Behandlung. Daher planen wir für jeden Patienten eine individuelle IOZK-Immuntherapie und erstellen einen abgestimmten Behandlungsplan.
Das Ziel der IOZK-Immuntherapie ist die Aktivierung der körpereigenen Immunabwehr gegen den Tumor.
Personalisierte Medizin – für jeden Patienten die passende Therapie
Die IOZK-Immuntherapie ist eine immunonkologische Therapie. Die immunonkologische Therapie hat die Behandlung von Tumorerkrankungen revolutioniert. Sie hat sich neben der Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie als vierte Säule etabliert.
Für eine optimale Immuntherapie bietet das IOZK beste Voraussetzungen. Wir bringen zusammen, was gute Erfolgschancen verspricht: ein Expertenteam – bestehend aus Medizinern und Naturwissenschaftlern – und eine speziell von uns entwickelte Therapieform, die für jeden einzelnen Patienten geplant und zusammengestellt wird: die IOZK-Immuntherapie.
Die Basis bildet eine umfassende Laboranalyse des Immunsystems. Auf dieser Grundlage entscheidet unser Ärzteteam, welche Behandlungsmethode und Folgebetreuung am besten geeignet sind.
Bei unserer Betrachtung beziehen wir alle aktuell verfügbaren Methoden der Krebsbehandlung mit ein: von der immunologischen Behandlung bis hin zur klassischen Chemotherapie. Mit dem Resultat, dass jeder Patient eine auf ihn zugeschnittene und somit personalisierte Therapie erhält.
Die IOZK-Immuntherapie setzt sich aus verschiedenen Therapieformen zusammen, wie die Virotherapie, Hyperthermie, Impftherapie und Therapie mit Checkpoint-Hemmern. Mit diesem multiplen Therapieansatz lassen sich alle soliden Tumore behandeln, beispielsweise Gehirntumore, Brust-, Darm-, Lungen-, Haut- oder Prostatakrebs.
Zielgerichtet gegen den Tumor – fast ohne Nebenwirkungen
Gelingt es, mittels des Impfstoffs IO-VAC® eine Immunreaktion gegen den Krebs auszulösen, richtet sich diese spezifisch gegen bestimmte Merkmale auf den Tumorzellen, die gesunde Zellen nicht aufweisen. Dadurch werden gesunde Zellen nicht geschädigt, so dass die Therapie nahezu nebenwirkungsfrei ist.
Die Erstbehandlung dauert in der Regel fünf Wochen. Grundsätzlich kann die IOZK-Therapie jederzeit im Krankheitsverlauf begonnen werden. Der optimale Behandlungszeitpunkt liegt jedoch möglichst zeitnah nach einer vollständigen Entfernung des Tumors. Die Kontaktaufnahme zum IOZK sollte daher vor einer Operation stattfinden, damit gegebenenfalls patienteneigenes Tumormaterial für die Immuntherapie gewonnen werden kann.
Das IOZK-Team untersucht fortlaufend den Patienten und dessen Immunfunktionen. Je nach Zustand des Patienten und Verlauf der Therapie kommen weitere immunologische Behandlungen und unter Umständen zusätzliche Therapien zur Anwendung.
In zahlreichen Studien konnten Forscher zeigen, dass immun-onkologische Therapien indikationsübergreifend, also bei verschiedensten Tumorarten, wirksam und vergleichsweise gut verträglich sind.
Dr. Wilfried Stücker
Gut und sinnvoll kombiniert
Die personalisierte IOZK-Immuntherapie kann zu einer Abwehrreaktion führen, die sich spezifisch gegen Tumorbestandteile richtet und deshalb gesunde Zellen nicht zerstört. Dies erreichen wir durch die Kombination verschiedener Therapieformen.
IO-VAC® Impfstoff
Grundlage und entscheidende Komponente der IOZK-Immuntherapie ist der in unserem Labor entwickelte, patienteneigene Impfstoff IO-VAC®. Dabei kombinieren wir in unserem Labor, vereinfacht gesagt, ein onkolytisches Virus und patienteneigene Tumorantigene mit patienteneigenen dendritischen Zellen zu dem persönlich abgestimmten Impfstoff IO-VAC®. Dieser kann in der Folge T-Zellen aktivieren, die unter bestimmten Umständen Tumorzellen zerstören oder deren Wachstum eindämmen.
Europaweit hat das IOZK als einzige Einrichtung eine Herstellerlaubnis nach § 13 AMG für eine Anti-Tumor-Dendritenzell-Vakzine, aus patienteneigenen Monozyten gezüchtete dendritische Zellen , die mit Tumorantigenen aus einem Lysat patienteneigener Tumorzellen mit immunologisch wirksamen Gefahrensignalen ausgehend aus den Newcastle Disease Virus beladen werden.
Virotherapie
Die Virotherapie ist fester Bestandteil der IOZK-Immuntherapie. Onkolytische Viren wie das Newcastle Disease Virus (NDV) sind Viren, die Tumorzellen befallen und zerstören können. Wenn sich das Virus in Tumorzellen vermehrt, kann das Immunsystem auf die Tumorzellen aufmerksam werden. Durch die Virusinfektion können die Tumorzellen als gefährlich erkannt werden. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Immunreaktion gegen Tumorzellen.
Hyperthermie
Modulierte Elektrohyperthermie erzeugt durch elektromagnetische Wellen eine Erwärmung und Reizung von Tumorzellen. Diese zeigen dadurch auf ihrer Oberfläche bestimmte Gefahrensignale, die ebenfalls eine Immunreaktion provozieren und verstärken können.
Die moderate Ganzkörperhyperthermie erzeugt durch Infrarotstrahlung eine fieberähnliche Erhöhung der Körperkerntemperatur. Diese passive Temperaturerhöhung kann Immunzellen stimulieren, die u. a. für die Tumorabwehr zuständig sind.
Therapie mit Checkpoint-Hemmern
Als Checkpoints bezeichnet man Kontrollmechanismen des Immunsystems gegen übermäßige Aktivierung. Tumore „missbrauchen“ diese Immunkontrollpunkte oder auch Checkpoints, um die gegen sie gerichtete Immunabwehr außer Kraft zu setzen. Hier setzen Checkpoint-Hemmer ein: Sie hemmen diese blockierten Signalwege, lösen also gewissermaßen die Bremsen der Immunzellen und geben damit der Körperabwehr wieder die Möglichkeit, den Tumor zu bekämpfen. Die PD-1-Checkpoint-Hemmer werden allerdings nur wirksam, wenn bereits eine Abwehrreaktion gegen den Tumor besteht.
Modulation des Tumormikromilieus
Als Tumormikromilieu bezeichnet man das Gerüst verschiedener Bindegewebszellen, in das die Tumorzellen eingebettet sind. Es steht in einer direkten Wechselbeziehung mit den Tumorzellen und hat Einfluss auf deren Wachstum und die Wirksamkeit einer Immuntherapie. Deshalb berücksichtigt und beeinflusst die IOZK-Immuntherapie das Tumormikromilieu.
Mikronährstoff- und Vitaminoptimierung
Um einwandfrei zu funktionieren, muss das Immunsystem ausreichend mit Mikronährstoffen und Vitaminen versorgt werden. Wir verabreichen diese bei Bedarf gezielt, um die immunologische Reaktion zu optimieren.
IO-VAC® Impfstoff
Virotherapie mit New Castle Disease Virus
Modulierte Elektrohyperthermie
Moderate Ganzkörperhyperthermie
Die IOZK-Immuntherapie bei unterschiedlichen Krebsarten
Mit dem multiplen Therapieansatz der IOZK-Immuntherapie lassen sich solide Tumore behandeln, wie zum Beispiel:
- Prostatakrebs
- Hirntumore
- Darmkrebs
- Brustkrebs
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Hohenstaufenring 30–32
50674 Köln | Deutschland
T: +49 (0)221 – 420 399 25
E-Mail: info@iozk.de