IOZK - Immun-Onkologisches Zentrum Köln
DE | ENG | RU | INT

Aktuelles

 

April 2018

An der George Washington Universität in Washington D.C. fanden am 11. April die GW Research-Days statt. Dort berichtete die Arbeitsgruppe von Roger J. Packer und Javad Nazarian (Children’s National Health System, Washington / George Washington University / IOZK) über die Effekte der multimodalen Immuntherapie bei einem Ponsgliom mit Hilfe der Analysemethode Flüssigbiopsie.
 
Ponsgliome sind inoperable Tumore, die im unteren Teil des Hirnstamms auftreten, vor allem Kinder sind betroffen. Bisher wird die Verlaufsdiagnostik bei Hirntumoren durch bildgebende Verfahren (MRT) durchgeführt. Auf der neuen Plattform der "Liquid Biopsy" möchte man nun genauere Untersuchungsergebnisse gewinnen, die nicht durch das Phänomen der Pseudoprogression fehlgedeutet werden können. Die Experten berichten über einen starken Abfall der molekularen Tumorantigene (Allelfrequenz der H3F3A-Mutation) unter dem Therapieprinzip, das am IOZK angewandt wird. Sie haben die Hoffnung, mit dieser Untersuchungsmethode noch genauere Hinweise auf den Krankheitsverlauf zu erhalten und wie die Therapie anspricht.

 

Februar 2018

In NATURE REVIEWS Urology stellte eine kanadische Arbeitsgruppe in einem Übersichtsartikel den aktuellen Stand der Immuntherapie beim Prostatakarzinom vor: "Potentiating prostate cancer immunotherapy with oncolytic viruses“ (Verstärken der Immuntherapie bei Prostatakrebs mithilfe von onkolytischen Viren). Dabei hoben sie besonders den Effekt von onkolytischen Viren hervor. Sie zitierten auch eine von uns durchgeführte Fallstudie und erwähnten die Therapiemethode des IOZK mit Elektrohyperthermie, Newcastle Disease Virus und die auf dendritischen Zellen basierende Impfung. "Darüber hinaus berichtet eine Fallstudie über die Entwicklung von Prostatakrebs-spezifischen T-Zell-Immunreaktionen und die langfristige Remission von metastasierendem kastrationsresistentem Prostatakrebs nach Behandlung mit lokaler Hyperthermie, Newcastle Disease Virus und auf dendritischen Zellen basierender Impfung.“ (S. 10)

Der Artikel schließt optimistisch: "Letzten Endes fördert die durch onkolytische Viren induzierte Unterminierung der Immunsuppression die Immunität gegenüber dem Tumor. Darüber hinaus können Behandlungen mit onkolytischen Viren die Wirkung komplementärer Krebstherapien verstärken [und] potenziell zu besseren Ergebnissen für den Patienten führen als die, die durch beide Behandlungen allein erreicht werden können. Die unterstützenden immunologischen Eigenschaften der onkolytischen Viren sind neben ihren onkolytischen Fähigkeiten ein vielversprechender Ansatz für den nächsten Durchbruch in der Immuntherapie bei Prostatakrebs." (S. 14).

NATURE war im Jahr 2014 die weltweit am meisten zitierte interdisziplinäre wissenschaftliche Fachzeitschrift sowie die Zeitschrift mit dem höchsten Impact Factor in ihrer Kategorie. Zudem ist sie neben der US-amerikanischen Zeitschrift SCIENCE die weltweit angesehenste Zeitschrift für Naturwissenschaften.

 

Januar 2018

Quo vadis cancer therapy lautet der Titel des neuen Buchs von Prof. Dr. Schirrmacher, ein umfangreicher Leitfaden zum Thema Krebs. Darin werden Behandlungsmodalitäten erklärt und wie diese entstanden – vor allem in Hinsicht auf die Entwicklung Biologischer Therapien in den letzten Jahrzehnten. Es beleuchtet Meilensteine aus der Molekularbiologie, der Krebs-Biologie, der Immunologie, der Virologie und der Physiologie. Ein weiterer wichtiger Part ist der Vergleich der Immuntherapien mit allen anderen Krebs-Therapieformen.

Das Buch ist ein Appell an das Gesundheitssystem, Standard-Therapieformen durch neuartige Therapieformen zu ergänzen und zu modernisieren. Krebstherapien sollten mehr Komponenten aus der Immuntherapie aufnehmen, die Nebeneffekte reduzieren und die Langzeit-Effizienz der Behandlung verbessern. Erschienen ist das Buch bei Lambert Academic Publishing, in englischer Sprache.

 

 

 

 

November 2017

Stefaan Van Gool stellte auf der der Konferenz der Society for Neuro-Oncology in San Francisco, kurz SNO genannt, die multimodale Immuntherapie bei DIPG (Ponsgliom) vor, ein Hirntumor, der vor allem bei Kindern auftritt. SNO ist eine multidisziplinäre Organisation, die den Fokus auf Fortschritte in der Neuro-Onkologie durch Forschung und Lehre setzt. 

Kombination war in diesem Jahr das Schlüsselwort der hochkarätigen Veranstaltung, ob z.B. mit gezielten Therapien oder zwischen Strahlentherapie und Chemotherapie. Auch in der Immuntherapie werden die unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten als immer bedeutsamer bewertet: onkolytische Viren können mit Dendritischen Zell-Vakzinen verbunden werden oder mit Checkpoint-Inhibitoren – oder alle drei zusammen. Das IOZK ist bereits auf diesen Ansatz spezialisiert, der im Rahmen von individuellen Heilversuchen realisiert wird. 

 

Oktober 2017

Im Zeitalter moderner Immuntherapeutika zeigt sich die Hyperthermie als geeigneter Partner und wird auch am IOZK in der Behandlung von Krebserkrankungen angewandt. Der Krongress der Deutschen Gesellschaft für Hyperthermie e.V. am 30. September in Berlin brachte neue Ergebnisse und Erkenntnisse zur Sprache. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Tatsache, dass für die Ganzkörperhyperthermie erstmals verbindliche Leitlinien veröffentlich werden. Die Darstellung erfolgt auf der Webseite der DGHT e.V.

 

September 2017

Am Leuven Cancer Institute fand vom 28. bis 30. August ein Symposium zum Thema Liquid Biopsies & Cancer statt, zahlreiche Experten trafen sich dort zum Austausch. Die Flüssigbiopsie ist eine noch relativ junge Disziplin. Da Krebszellen im Blutkreislauf Bestandteile der DNA absondern, lässt sich mit dieser neuen Technologie die Tumor-DNA durch eine Blutprobe bestimmen. Das ermöglicht z.B. Erkenntnisse über den Krankheitsverlauf und verschont die Patienten vor der sonst üblichen, durchaus riskanten Gewebeentnahme. Das IZOK nutzt die Flüssigbiopsie zur Diagnostik und zu therapeutischen Zwecken in der immunologischen Tumortherapie.

 

August 2017

Das IOZK ist seit kurzem Partner im PRIMO MEDICO Netzwerk, eine Plattform für medizinische Experten im deutschsprachigen Raum. Es bietet Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, zu ihrer Erkrankung einen geeigneten Spezialisten zu finden. Die Qualität des Netzwerkes wird über einen medizinischen Fachbeirat und entsprechende Zugangskriterien sichergestellt. Der Service steht auch internationalen Patienten zur Verfügung.

 

Juli 2017

Im Fachorgan "International Journal of Molecular Sciences" wurde ein Beitrag von Prof. Schirrmacher veröffentlicht, der sich mit der Rolle des Newcastle Disease Virus im Rahmen der Tumorimpfung beschäftigt.

 

Juni 2017

Das IOZK präsentiert die neuartige Impfstoff-Therapie in der neuen Ausgabe des Magazins "Zur Gesundheit". Der Artikel ist hier als PDF-Download verfügbar.

 

Mai 2017

In "Deutsche Zeitschrift für Onkologie" erscheint ein Fachbeitrag von Prof. Schirrmacher. Es werden die Grundlagen der Immuntherapie erklärt und an Beispielen aufgezeigt, welche Strategien besonders erfolgversprechende Resultate erzielt haben. 

„Fortschritte in der Krebsbehandlung sind dringend erforderlich, um die Effektivität der Behandlung zu steigern. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Immuntheraphie als eine neue biologische Behandlungsform stark entwickelt. Durch beeindruckende klinische Ergebnisse mit neu zugelassenen immuntherapeutischen Medikamenten, insbesondere den Immun-Checkpoint-Inhibitoren, hat die Immuntherapie weiter an Bedeutung gewonnen. Sie zeichnet sich gegenüber Chemo- und Strahlentherapie durch eine höhere Tumorspezifität aus."

Mai 2017

Stellenangebot

Das IOZK sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) 

Facharzt/Fachärztin für Onkologie oder eine(n) an Onkologie und Immunologie interessierte(n) Facharzt(in) für innere Medizin oder Allgemeinmedizin mit Erfahrung in der Onkologie und/oder Immunologie.

Das IOZK ist ein auf immunologisch-onkologische Translationsmedizin spezialisiertes Zentrum mit angegliederter Praxisklinik, das über ein nach GMP-Richtlinien arzneimittelproduzierendes Labor verfügt. Wir sind spezialisiert auf die zeitnahe Umsetzung der Erkenntnisse aus der immunologischen Grundlagenforschung für die Therapie von Krebserkrankungen. Wir behandeln unsere Patienten personalisiert nach den neuesten Möglichkeiten, wobei das Hautaugenmerk auf der Optimierung der immunologischen Situation liegt. 

Wir wünschen uns eine(n) Kollegen/Kollegin, der/die selbstständig und am liebsten in Vollzeit in der Patientenversorgung mitarbeitet und sich auch gerne in den wissenschaftlichen Diskurs und die Weiterentwicklung des Verfahrens einbringt. Aufgrund der international geführten wissenschaftlichen Diskurse sowie der internationalen Herkunft der Patienten sind Englischkenntnisse – und natürlich andere Sprachkenntnisse – von Vorteil. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

April 2017

Das IZOK möchte an dieser Stelle gerne weiterführende Antworten auf aktuell gestellte Fragen geben.

Was bedeutet eine individuelle Therapie?

Die Tumor-spezifische Immuntherapie ist eine individuelle Therapie. Das Immunsystem wird dabei befähigt, aus eigener Kraft mit Hilfe eines körpereigenen Impfstoffes den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Dies bedeutet, dass jeder einzelne Patient aufgrund seiner physischen Disposition, Genetik und Krankheitsvorgeschichte eine speziell auf ihn ausgerichtete Therapie erhält.

Hierbei wird, wenn erforderlich, der autologe (Patienteneigene) Impfstoff gemäß dem Arzneimittelgesetz nach "Good Manufacturing Practice" (GMP) für jeden einzelnen Patienten als ein persönliches Arzneimittel hergestellt. Damit erhalten die Patienten am IOZK die bestmögliche, auf sie persönlich abgestimmte, spezifische Immuntherapie.

Was ist ein individueller Heilversuch?

Der individuelle Heilversuch ist Teil der ärztlichen Therapiefreiheit. Er stellt einen Eingriff dar, der primär zum Wohle des Patienten durchgeführt wird, für den andere Behandlungsmöglichkeiten bereits ausgeschöpft sind oder der auf Eigeninitiative frühzeitig begonnen wird.

Im Gegensatz zu klinischen Studien ist es nicht primäres Ziel, verallgemeinerungsfähige Daten zu gewinnen. Gesetzlich vorgegebene Höchstwerte gibt es nicht. Eine besondere Ausprägung ist die Heilversuchsreihe, in der mehrere individuelle Heilversuche neben- oder nacheinander durchgeführt werden. (Zur Vertiefung vgl. Huber, Fabian, "Individueller Heilversuch und klinisches Experiment", Inaugural-Dissertation, Juristische Fakultät, Universität Augsburg, 2014.)

Hält das IOZK formale Vorgaben ein?

Das Therapieverfahren für die immunologische Tumortherapie am IOZK ist zugelassen gemäß Arzneimittelgesetz (AMG) § 13. Alle durchgeführten Leistungen werden entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.

 

März 2017

Im amerikanischen Fachorgan Austin Oncology Case Reports publiziert das IOZK in der Sonderausgabe zu Krebsimpfstoffen einen Beitrag, der die Strategie der spezifischen Immuntherapie beschreibt und erläutert.

 

Februar 2017

Die Behandlung von kindlichen Hirntumoren ist ein Schwerpunkt im Behandlungsspektrum des IOZK, da Stefaan Van Gool als Kinderneuroonkologe darauf spezialisiert ist. Diese Tätigkeit findet bei Betroffenen international Beachtung, wie ein aktueller Bericht in der Washington Post belegt.

 

Januar 2017

Das Deutsche Ärzteblatt informiert über eine klinische Studie über eine DC-Impfung bei Patientinnen mit einem duktalen Carcinoma in situ (DCIS), die vor der Operation mehrfach injiziert wurde. Die DC-Impfungen haben sich als sicher, verträglich und wirksam erwiesen: bei jeder vierten Patientin waren zum Zeitpunkt der Operation keine Krebszellen mehr im Tumor nachweisbar.

 

Oktober 2016

Die Deutsche Gesellschaft für Hyperthermie hielt vom 30.09.16 bis 02.10.16 ihren 20. Kongress in Berlin ab, dort wurden Ergebnisse der Grundlagenforschung und der Anwendung in der Praxis präsentiert.
 
Frau Dr. Bettina Weigelin (Department of Cell Biology, RIMLS, Radboud University Medical Center, Nijmegen/The University of Texas MD Anderson Cancer Center, Houston) zeigte in ihren Filmarbeiten an lebenden Zellen in Aktion, dass die Interaktionen von Immunzellen untereinander und bei der Vernichtung von Tumorzellen unter Fieber-ähnlichen Temperaturen eine höhere Intensität aufweisen.
 
Frau Prof. Elizabeth Repasky, PhD (Professor of Oncology am Department of Immunology vom Roswell Park Cancer Institute) konnte in ihren Arbeiten darlegen, dass die moderate Ganzkörperhyperthermie einen günstigen Einfluss auf die immunologische Tumortherapie hat.
 
Frau Prof. Dr. Marion Schneider (Sektion Experimentelle Anästhesiologie im Universitätsklinikum Ulm) präsentierte ihre Ergebnisse der Immunreaktion von Makrophagen unter unterschiedlichen Fieber-auslösenden Faktoren. Hier zeigte sich ein günstiger Einfluss von moderater Hyperthermie auch in Verbindung mit entzündungshemmenden Faktoren.

 

September 2016

Vom 12. bis 14.09. fand in Belgien das erste Tumor-immunologische Symposium an der Katholischen Universität Leuven statt, Themen waren die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung und daraus resultierende Therapieoptionen. Im Vortrag von Dr. Abhishek Garg (Arbeitsgruppe Frau Prof. Dr. Patrizia Agostinis, KU Leuven) wurde das IOZK als Partner und Translationszentrum vorgestellt – unter dem Titel "Cancer cell death with a twist: Towards next-generation dendritic cell immunotherapy"

 

August 2016

In einem englischen Fachartikel bietet Prof. Schirrmacher einen Überblick zu "50 Jahre Klinische Anwendung des Newcastle Disease Virus", erschienen in Biomedicines.

Der erste Bericht erschien bereits 1964, in dem die Beobachtungen und Ergebnisse einer Krebsbehandlung veröffentlicht wurden, bei der das onkolytische Virus zum Einsatz kam.

 

Juli 2016

Ab sofort ist die neue FAQ-Broschüre unter dem Menüpunkt "Patienten-Info" zu finden. Da unsere Therapieform recht komplex ist, möchten wir vorab Antworten auf jene Fragen geben, die uns häufig gestellt werden. Weitere Fragestellungen beantworten wir gerne in einem persönlichen Gespräch. 

 

Juni 2016

Im "Wiener klinisches Magazin" erscheint ein Fachbeitrag von Prof. Schirrmacher zur Effizienz und Effektivität der Krebsbehandlung.

 

Mai 2016

Stefan Van Gool ist Mitautor einer wissenschaftlichen Veröffentlichung über eine spezielle Form der Aufbereitung Dendritischer Zellen (in Englisch).

 

April 2016

In Shengzhou und Shanghai präsentiert Dr. Dirk Lorenzen die Therapiekonzepte des IOZK vor interessierten Investoren und Krankenhausbetreibern. Im Rahmen der Chinareise informiert er sich außerdem in Krebskrankenhäusern und spezialisierte Forschungseinrichtungen über den dortigen Stand der Entwicklungen.

 

März 2016

Prof. Schirrmacher publiziert einen Expertenbericht zum therapeutischen Einsatz onkolytischer Viren am Beispiel Newcastle Disease Virus.

 

Februar 2016

Im Sonderheft Onkologie von „OM & Ernährung: Fachzeitschrift für Orthomolekulare Medizin“ veröffentlichen Prof. Van Gool und Dr. Stücker einen Beitrag zur Kombination von „Checkpoint-Inhibitoren“ mit der spezifischen Immuntherapie, wie sie im IOZK angewandt wird. 

 

Januar 2016

Das IOZK ist mit einem Artikel in „Aktuelle Gesundheitsnachrichten“ vertreten, eine Publikation der Europäischen Akademie für Naturheilverfahren und Umweltmedizin – Heft 20/2016.

 

Dezember 2015

Der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht in seiner Ausgabe vom 08.12.2015 auf Seite 2 einen Artikel über das am IOZK praktizierte Tumorimpfungsverfahren.

Oktober 2015

Der wissenschaftliche Leiter der Tumorimmunologie im IZOK Prof. Schirrmacher publiziert im "International Journal of Oncology" einen Bericht zu den Erkenntnissen der Tumor-reaktiven T-Zell-Memory im Knochenmark und dem daraus resultierenden therapeutischen Potenzial.

 

September 2015:

Stefaan Van Gool wechselt von der Universität Leuven zum IOZK

Der international anerkannte Immunologe forscht und arbeitet seit 20 Jahren an der Universität Leuven in Belgien. Seine besonderen Schwerpunkte sind

  • Pädiatrische Neuro-Onkologie und histiozytäre Erkrankungen
  • Tumor-Immunologie: Präklinische Forschung und klinische Studien im Bereich der Hirntumoren
  • Langzeit- und Spätfolgen der Chemotherapie

Ein wesentlicher Grund für den Wechsel zum IOZK war die im Mai erfolgte Herstellungserlaubnis für den ersten autologen Anti-Tumor-Impfstoff. "Ich freue mich, weiterhin in meiner bisherigen Richtung zu arbeiten. Die Herstellungserlaubnis macht es jetzt viel einfacher diese Therapie den Patienten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig sehe ich, dass spannende neue Entwicklungen der präklinischen Forschung mit Hilfe des zukunftsorientierten IOZK Teams und dessen Netzwerk in die klinische Anwendung übersetzt werden können“, sagt Stefaan van Gool.

 

August 2015:

In Deutschland wurden neue Antikörper für die immunologische Krebstherapie zugelassen. Diese Antikörpertherapien unterstützen tumorspezifische Immunzellen bei der Bekämpfung von Tumorzellen. Es handelt sich um sogenannte Checkpoint-Inhibitor-Antikörper: der PD-1 Antikörper (Nivolumab / Handelsname: Opdivo®) und der PD-L-1 Antikörper (Pembrolizumab / Handelsname: Keytruda®),

 

Juli 2015:

Am 3. Juli erscheint die Beilage "Leben mit Krebs" in der ZEIT – mit einem Beitrag des IOZK 

 

Juni 2015:

Ein Beitrag von Prof. Schirrmacher in der Wiener medizinische Wochenschrift "Skriptum"

 

IOZK Fallstudie zum Langzeitüberleben einer Patientin mit Brustkrebs 

 

Mai 2015:

Der neue Internetauftritt des IOZK geht online.

 

April 2015:

Das IOZK erhielt das GMP-Zertifikat sowie die amtliche Herstellungserlaubnis für den am IOZK entwickelten autologen Tumorimpfstoff in Kombination mit onkolytischen Viren gemäß dem Arzneimittelgesetz für „neuartige Therapien.“ 

 

Nov 2014:

Prof. Schirrmacher hat ein E-Book über Virotherapie bei Tumorerkrankungen herausgegeben.

 

Okt 2014:

Das IOZK veröffentlicht Case Report über die erfolgreiche Behandlung eines metastasierten Prostatakarzinoms in Oncology Letters.

 

Sep 2014:

Deutsches Ärzteblatt widmet sich der Tumorbiologie. Im Fokus stehen das Mikromilieu und der Einfluß des Immunsystems für die Tumorkontrolle.

 

Verleihung des UNESCO-L'Oréal-Preises "Women in Science"
Der Preis für Medizin und Immunologie wird vergeben an Prof. Kayo Inaba, Professorin an der "Graduate School of Biostudies" der Universität Kyoto in Japan. Sie hat sich auf die Erforschung dendritischer Zellen spezialisiert. Sie war die erste Wissenschaftlerin, die beweisen konnte, dass diese Zellen außerhalb des Körpers behandelt und wieder in den Organismus zurückgeführt werden können, um eine Immunsystemreaktion hervorzurufen.

 

Beiträge 2014-2002

Science kürt Immuntherapie gegen Krebs 2013 zum "Breakthrough of the Year"
Nach Ansicht der Wissenschaftler markieren die 2013 veröffentlichten Studien einen Wendepunkt in der Bedeutung der Immuntherapien.

 

Aktuelle Entwicklung für laborchemischen Tumornachweis
Das IOZK arbeitet seit Jahren mit neuen Labormethoden zur Früherkennung und Verlaufsbeurteilung von Krebserkrankungen. Diese wurden auch erfolgreich an der Universität Tübingen evaluiert.


Mit Immunzellen gegen Krebs: Ein Überblick über verschiedene Formen der Immuntherapie.

  • Video (Spektrum der Wissenschaft)


"Will Dendritic Cell Subsets help us address the challenges of Cancer, Autoimmunity and Viral Diseases?“ Die Vorlesung von Jaques Banchereau geht auf die Bedeutung von Subtypen Dendritischer Zellen bei malignen und infektiösen Erkrankungen ein.


Forscher rücken einer Impfung gegen Krebszellen näher 
Dieser Beitrag im Deutschlandfunk mit Prof. Schirrmacher informiert über den Stellenwert der Dendritischen Zellen im Einsatz gegen Krebszellen

 

Nobelpreis Medizin 2011 für Grundlagen der Immuntherapie
Die Immunologen Ralph Steinman, Bruce Beutler und Jules Hoffmann werden für die Entdeckung grundlegender immunologischer Mechanismen mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt, die eine wesentliche Grundlage der immunologischen Tumortherapie darstellen. Folgende Artikel kommentieren die Bedeutung der Forscher für die Möglichkeiten der heutigen Immuntherapie:

 

"Impfung gegen Krebs". Der Artikel in der WirtschaftsWoche unterstreicht die Bedeutung mittelständischer Betriebe für Innovationen in der aktuellen Krebsforschung.


"Immunangriff auf Krebs - Kölner arbeiten an maßgeschneiderter Therapie
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Immuntherapie und den autologen Zellen des Immunsystems

 

"Krebsimmuntherapien - Standards und Innovationen
Christoph Huber / Hans Georg Rammensee / Thomas Wölfel / Cedrik Britten (Hrsg.), erschienen beim Deutschen Ärzte-Verlag


"Immuntherapien gegen Krebs: Die klinische Anwendung rückt näher“
von Dr. Nicola Siegmund-Schultze, erschienen im Deutschen Ärzteblatt

 

Editorial von Prof. Dr. Volker Schirrmacher zum Beitrag
"Immuntherapeutische Strategien zur Behandlung solider Tumoren“
von Dr. Christoph Renner, erschienen im Deutschen Ärzteblatt