IOZK - Immunologisch Onkologisches Zentrum Köln
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Aktuelles
 

April 2017:

Das IZOK möchte an dieser Stelle gerne weiterführende Antworten auf aktuell gestellte Fragen geben.

Was bedeutet eine individuelle Therapie?

Die Tumor-spezifische Immuntherapie ist eine individuelle Therapie. Das Immunsystem wird dabei befähigt, aus eigener Kraft mit Hilfe eines körpereigenen Impfstoffes den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Dies bedeutet, dass jeder einzelne Patient aufgrund seiner physischen Disposition, Genetik und Krankheitsvorgeschichte eine speziell auf ihn ausgerichtete Therapie erhält.

Hierbei wird, wenn erforderlich, der autologe (Patienteneigene) Impfstoff gemäß dem Arzneimittelgesetz nach "Good Manufacturing Practice" (GMP) für jeden einzelnen Patienten als ein persönliches Arzneimittel hergestellt. Damit erhalten die Patienten am IOZK die bestmögliche, auf sie persönlich abgestimmte, spezifische Immuntherapie.

Was ist ein individueller Heilversuch?

Der individuelle Heilversuch ist Teil der ärztlichen Therapiefreiheit. Er stellt einen Eingriff dar, der primär zum Wohle des Patienten durchgeführt wird, für den andere Behandlungsmöglichkeiten bereits ausgeschöpft sind oder der auf Eigeninitiative frühzeitig begonnen wird.

Im Gegensatz zu klinischen Studien ist es nicht primäres Ziel, verallgemeinerungsfähige Daten zu gewinnen. Gesetzlich vorgegebene Höchstwerte gibt es nicht. Eine besondere Ausprägung ist die Heilversuchsreihe, in der mehrere individuelle Heilversuche neben- oder nacheinander durchgeführt werden. (Zur Vertiefung vgl. Huber, Fabian, "Individueller Heilversuch und klinisches Experiment", Inaugural-Dissertation, Juristische Fakultät, Universität Augsburg, 2014.)

Hält das IOZK formale Vorgaben ein?

Das Therapieverfahren für die immunologische Tumortherapie am IOZK ist zugelassen gemäß Arzneimittelgesetz (AMG) § 13. Alle durchgeführten Leistungen werden entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.

 

März 2017:

Im amerikanischen Fachorgan Austin Oncology Case Reports publiziert das IOZK in der Sonderausgabe zu Krebsimpfstoffen einen Beitrag, der die Strategie der spezifischen Immuntherapie beschreibt und erläutert.

 

Februar 2017:

Die Behandlung von kindlichen Hirntumoren ist ein Schwerpunkt im Behandlungsspektrum des IOZK, da Prof. Stefaan Van Gool als Kinderneuroonkologe darauf spezialisiert ist. Diese Tätigkeit findet bei Betroffenen international Beachtung, wie ein aktueller Bericht in der Washington Post belegt.

 

Januar 2017:

Das Deutsche Ärzteblatt informiert über eine klinische Studie über eine DC-Impfung bei Patientinnen mit einem duktalen Carcinoma in situ (DCIS), die vor der Operation mehrfach injiziert wurde. Die DC-Impfungen haben sich als sicher, verträglich und wirksam erwiesen: bei jeder vierten Patientin waren zum Zeitpunkt der Operation keine Krebszellen mehr im Tumor nachweisbar.

 

November 2016:

In Spektrum der Wissenschaft ist ein lesenswerten Artikel der Wissenschaftsjournalistin Karen Weintraub erschienen, der den Status quo der Immuntherapien gegen Krebs zusammenfasst.

 

Oktober 2016:

Die Deutsche Gesellschaft für Hyperthermie hielt vom 30.09.16 bis 02.10.16 ihren 20. Kongress in Berlin ab, dort wurden Ergebnisse der Grundlagenforschung und der Anwendung in der Praxis präsentiert.
 
Frau Dr. Bettina Weigelin (Department of Cell Biology, RIMLS, Radboud University Medical Center, Nijmegen/The University of Texas MD Anderson Cancer Center, Houston) zeigte in ihren Filmarbeiten an lebenden Zellen in Aktion, dass die Interaktionen von Immunzellen untereinander und bei der Vernichtung von Tumorzellen unter Fieber-ähnlichen Temperaturen eine höhere Intensität aufweisen.
 
Frau Prof. Elizabeth Repasky, PhD (Professor of Oncology am Department of Immunology vom Roswell Park Cancer Institute) konnte in ihren Arbeiten darlegen, dass die moderate Ganzkörperhyperthermie einen günstigen Einfluss auf die immunologische Tumortherapie hat.
 
Frau Prof. Dr. Marion Schneider (Sektion Experimentelle Anästhesiologie im Universitätsklinikum Ulm) präsentierte ihre Ergebnisse der Immunreaktion von Makrophagen unter unterschiedlichen Fieber-auslösenden Faktoren. Hier zeigte sich ein günstiger Einfluss von moderater Hyperthermie auch in Verbindung mit entzündungshemmenden Faktoren.

 

September 2016:

Vom 12. bis 14.09. fand in Belgien das erste Tumor-immunologische Symposium an der Katholischen Universität Leuven statt, Themen waren die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung und daraus resultierende Therapieoptionen. Im Vortrag von Dr. Abhishek Garg (Arbeitsgruppe Frau Prof. Dr. Patrizia Agostinis, KU Leuven) wurde das IOZK als Partner und Translationszentrum vorgestellt – unter dem Titel "Cancer cell death with a twist: Towards next-generation dendritic cell immunotherapy"

 

August 2016:

In einem englischen Fachartikel bietet Prof. Schirrmacher einen Überblick zu "50 Jahre Klinische Anwendung des Newcastle Disease Virus", erschienen in Biomedicines.

Der erste Bericht erschien bereits 1964, in dem die Beobachtungen und Ergebnisse einer Krebsbehandlung veröffentlicht wurden, bei der das onkolytische Virus zum Einsatz kam.

 

Juli 2016:

Ab sofort ist die neue FAQ-Broschüre unter dem Menüpunkt "Patienten-Info" zu finden. Da unsere Therapieform recht komplex ist, möchten wir vorab Antworten auf jene Fragen geben, die uns häufig gestellt werden. Weitere Fragestellungen beantworten wir gerne in einem persönlichen Gespräch. 

 

Juni 2016:

Im "Wiener klinisches Magazin" erscheint ein Fachbeitrag von Prof. Schirrmacher zur Effizienz und Effektivität der Krebsbehandlung.

 

Mai 2016:

Prof. Van Gool ist Mitautor einer wissenschaftlichen Veröffentlichung über eine spezielle Form der Aufbereitung Dendritischer Zellen (in Englisch).

 

April 2016:

In Shengzhou und Shanghai präsentiert Dr. Dirk Lorenzen die Therapiekonzepte des IOZK vor interessierten Investoren und Krankenhausbetreibern. Im Rahmen der Chinareise informiert er sich außerdem in Krebskrankenhäusern und spezialisierte Forschungseinrichtungen über den dortigen Stand der Entwicklungen.

 

März 2016:

Prof. Schirrmacher publiziert einen Expertenbericht zum therapeutischen Einsatz onkolytischer Viren am Beispiel Newcastle Disease Virus.

 

Februar 2016:

Im Sonderheft Onkologie von „OM & Ernährung: Fachzeitschrift für Orthomolekulare Medizin“ veröffentlichen Prof. Van Gool und Dr. Stücker einen Beitrag zur Kombination von „Checkpoint-Inhibitoren“ mit der spezifischen Immuntherapie, wie sie im IOZK angewandt wird. 

 

Januar 2016:

Das IOZK ist mit einem Artikel in „Aktuelle Gesundheitsnachrichten“ vertreten, eine Publikation der Europäischen Akademie für Naturheilverfahren und Umweltmedizin – Heft 20/2016.

 

Dezember 2015:

Der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht in seiner Ausgabe vom 08.12.2015 auf Seite 2 einen Artikel über das am IOZK praktizierte Tumorimpfungsverfahren.

Oktober 2015:

Der wissenschaftliche Leiter der Tumorimmunologie im IZOK Prof. Schirrmacher publiziert im "International Journal of Oncology" einen Bericht zu den Erkenntnissen der Tumor-reaktiven T-Zell-Memory im Knochenmark und dem daraus resultierenden therapeutischen Potenzial.

 

September 2015:

Prof. Dr. Stefaan Van Gool wechselt von der Universität Leuven zum IOZK

Der international anerkannte Immunologe forscht und arbeitet seit 20 Jahren an der Universität Leuven in Belgien. Seine besonderen Schwerpunkte sind

  • Pädiatrische Neuro-Onkologie und histiozytäre Erkrankungen
  • Tumor-Immunologie: Präklinische Forschung und klinische Studien im Bereich der Hirntumoren
  • Langzeit- und Spätfolgen der Chemotherapie

Ein wesentlicher Grund für den Wechsel zum IOZK war die im Mai erfolgte Herstellungserlaubnis für den ersten autologen Anti-Tumor-Impfstoff. "Ich freue mich, weiterhin in meiner bisherigen Richtung zu arbeiten. Die Herstellungserlaubnis macht es jetzt viel einfacher diese Therapie den Patienten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig sehe ich, dass spannende neue Entwicklungen der präklinischen Forschung mit Hilfe des zukunftsorientierten IOZK Teams und dessen Netzwerk in die klinische Anwendung übersetzt werden können“, sagt Prof. Dr. Stefaan van Gool.

 

August 2015:

In Deutschland wurden neue Antikörper für die immunologische Krebstherapie zugelassen. Diese Antikörpertherapien unterstützen tumorspezifische Immunzellen bei der Bekämpfung von Tumorzellen. Es handelt sich um sogenannte Checkpoint-Inhibitor-Antikörper: der PD-1 Antikörper (Nivolumab / Handelsname: Opdivo®) und der PD-L-1 Antikörper (Pembrolizumab / Handelsname: Keytruda®),

 

Juli 2015:

Am 3. Juli erscheint die Beilage "Leben mit Krebs" in der ZEIT – mit einem Beitrag des IOZK 

 

Juni 2015:

Ein Beitrag von Prof. Schirrmacher in der Wiener medizinische Wochenschrift "Skriptum"

 

IOZK Fallstudie zum Langzeitüberleben einer Patientin mit Brustkrebs 

 

Mai 2015:

Der neue Internetauftritt des IOZK geht online.

 

April 2015:

Das IOZK erhielt das GMP-Zertifikat sowie die Herstellungserlaubnis für den am IOZK entwickelten autologen Tumorimpfstoff in Kombination mit onkolytischen Viren gemäß dem Arzneimittelgesetz für „neuartige Therapien.“ 

 

März 2015:

Die Paul-Ehrlich-Stiftung verleiht den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2015 für besondere Leistungen in der Immuntherapie.

 

Nov 2014:

Prof. Schirrmacher hat ein E-Book über Virotherapie bei Tumorerkrankungen herausgegeben.

 

Okt 2014:

Das IOZK veröffentlicht Case Report über die erfolgreiche Behandlung eines metastasierten Prostatakarzinoms in Oncology Letters.

 

Sep 2014:

Deutsches Ärzteblatt widmet sich der Tumorbiologie. Im Fokus stehen das Mikromilieu und der Einfluß des Immunsystems für die Tumorkontrolle.

 

Verleihung des UNESCO-L'Oréal-Preises "Women in Science"
Der Preis für Medizin und Immunologie wird vergeben an Prof. Kayo Inaba, Professorin an der "Graduate School of Biostudies" der Universität Kyoto in Japan. Sie hat sich auf die Erforschung dendritischer Zellen spezialisiert. Sie war die erste Wissenschaftlerin, die beweisen konnte, dass diese Zellen außerhalb des Körpers behandelt und wieder in den Organismus zurückgeführt werden können, um eine Immunsystemreaktion hervorzurufen.

 

Beiträge 2014-2002

Science kürt Immuntherapie gegen Krebs 2013 zum "Breakthrough of the Year"
Nach Ansicht der Wissenschaftler markieren die 2013 veröffentlichten Studien einen Wendepunkt in der Bedeutung der Immuntherapien.

 

Aktuelle Entwicklung für laborchemischen Tumornachweis
Das IOZK arbeitet seit Jahren mit neuen Labormethoden zur Früherkennung und Verlaufsbeurteilung von Krebserkrankungen. Diese wurden auch erfolgreich an der Universität Tübingen evaluiert.


Mit Immunzellen gegen Krebs: Ein Überblick über verschiedene Formen der Immuntherapie.

  • Video (Spektrum der Wissenschaft)


"Will Dendritic Cell Subsets help us address the challenges of Cancer, Autoimmunity and Viral Diseases?“ Die Vorlesung von Jaques Banchereau geht auf die Bedeutung von Subtypen Dendritischer Zellen bei malignen und infektiösen Erkrankungen ein.


Forscher rücken einer Impfung gegen Krebszellen näher 
Dieser Beitrag im Deutschlandfunk mit Prof. Schirrmacher informiert über den Stellenwert der Dendritischen Zellen im Einsatz gegen Krebszellen

 

Nobelpreis Medizin 2011 für Grundlagen der Immuntherapie
Die Immunologen Ralph Steinman, Bruce Beutler und Jules Hoffmann werden für die Entdeckung grundlegender immunologischer Mechanismen mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt, die eine wesentliche Grundlage der immunologischen Tumortherapie darstellen. Folgende Artikel kommentieren die Bedeutung der Forscher für die Möglichkeiten der heutigen Immuntherapie:

 

"Impfung gegen Krebs". Der Artikel in der WirtschaftsWoche unterstreicht die Bedeutung mittelständischer Betriebe für Innovationen in der aktuellen Krebsforschung.


"Immunangriff auf Krebs - Kölner arbeiten an maßgeschneiderter Therapie
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Immuntherapie und den autologen Zellen des Immunsystems

 

"Krebsimmuntherapien - Standards und Innovationen
Christoph Huber / Hans Georg Rammensee / Thomas Wölfel / Cedrik Britten (Hrsg.), erschienen beim Deutschen Ärzte-Verlag


"Immuntherapien gegen Krebs: Die klinische Anwendung rückt näher“
von Dr. Nicola Siegmund-Schultze, erschienen im Deutschen Ärzteblatt

 

Editorial von Prof. Dr. Volker Schirrmacher zum Beitrag
"Immuntherapeutische Strategien zur Behandlung solider Tumoren“
von Dr. Christoph Renner, erschienen im Deutschen Ärzteblatt